Das Gamepanel
Aufbau und Bereiche deines Gamepanels im Überblick.
Das Gamepanel ist deine zentrale Anlaufstelle. Von hier steuerst du deinen Server, verwaltest Dateien, installierst Inhalte und passt alle Einstellungen an. Diese Seite erklärt den Aufbau des Panels im Detail, damit du dich von Anfang an schnell zurechtfindest.
Server auswählen und Statusleiste
Ganz oben findest du die Auswahl Select a server. Wenn du mehrere Server hast, wechselst du hier zwischen ihnen, ohne dich neu anmelden zu müssen.
Direkt darunter siehst du die Statusleiste deines Servers mit allen wichtigen Werten auf einen Blick:
- Status und Adresse: Name, Status (Online oder Offline) sowie Adresse und Port deines Servers - diese Adresse gibst du an deine Mitspieler weiter.
- Auslastung: Aktuelle CPU-Last, belegter Arbeitsspeicher und belegter Speicherplatz in Echtzeit, nützlich, um Engpässe frühzeitig zu erkennen, bevor sie zu spürbaren Rucklern führen.
Rechts in der Statusleiste steuerst du deinen Server mit den Schaltflächen Start, Restart und Stop. Ein Neustart über Restart ist schonender für laufende Spielsitzungen als Stop gefolgt von Start, da angemeldete Spieler vorab eine kurze Vorwarnung erhalten können (abhängig vom Spiel).
Bereiche im Panel
Das Menü am linken Rand ist in drei Bereiche gegliedert: General, Management und Configuration.
General
- Dashboard: Übersicht deines Servers mit den wichtigsten Informationen auf einen Blick.
- Console: Live-Konsole mit Serverausgaben in Echtzeit und direkter Befehlseingabe. Hier siehst du Fehlermeldungen und Spieler-Logins und kannst Befehle wie unter Minecraft-Befehle oder Rust-Befehle direkt ausführen.
- Settings: Grundlegende Servereinstellungen wie Servername und Passwort.
- Activity: Protokoll der letzten Aktionen auf deinem Server, zum Beispiel Neustarts, Backups oder Änderungen an Einstellungen. Hilfreich, um nachzuvollziehen, was sich seit dem letzten Login geändert hat.
Management
- Files: Datei-Manager zum Ansehen, Hochladen und Bearbeiten aller Serverdateien direkt im Browser, siehe Dateien verwalten.
- Plugins: Plugins durchsuchen und verwalten. Bei Rust-Servern heißt der Bereich Rust Plugins, siehe Rust-Plugins installieren.
- Databases: Datenbanken für deinen Server anlegen und verwalten, siehe Datenbanken.
- Backups: Snapshots erstellen und wiederherstellen, siehe Backups und Snapshots.
- Network: Ports und Adressen deines Servers verwalten.
Je nach Spiel kommen weitere Bereiche hinzu - nicht jeder Bereich ist bei jedem Spiel verfügbar. Bei Minecraft sind das Modpacks, Properties und Versions, siehe auch Minecraft-Modpacks und Minecraft Properties. Bei Rust kommen die Bereiche Rust Wipe und Rust Plugins hinzu, siehe Rust Wipe.
Configuration
- Schedules: Automatische Aufgaben zeitgesteuert ausführen, siehe Zeitpläne.
- Users: Weitere Personen einladen und Rechte vergeben, siehe Benutzer verwalten.
- Startup: Startparameter und Startverhalten deines Servers, zum Beispiel zugewiesener Arbeitsspeicher oder JVM-Argumente bei Minecraft.
- Server Importer: Daten von einem anderen Anbieter importieren, siehe Server Importer.
Tipps für den Alltag
- Console im Blick behalten: Gerade nach Änderungen oder einem Neustart lohnt sich ein Blick in die Console, um Fehlermeldungen frühzeitig zu erkennen.
- Regelmäßige Backups: Richte dir unter Zeitpläne automatische Backups ein, statt dich auf manuelle Sicherungen zu verlassen - siehe auch Backups und Snapshots.
- Ressourcen im Auge behalten: Steigt die Auslastung dauerhaft über 80 bis 90 Prozent, ist ein Upgrade auf einen größeren Tarif meist sinnvoll.
- Aktivitätsprotokoll nutzen: Bei unerwarteten Änderungen hilft ein Blick in Activity, um herauszufinden, was passiert ist und von wem.
Häufige Fragen
Manche Bereiche wie Modpacks oder Rust Wipe sind spielspezifisch und erscheinen nur für das jeweilige Spiel. Das ist normal und kein Fehler.
Ja, über die Auswahl Select a server oben im Panel wechselst du jederzeit zwischen all deinen Servern.
Eine dauerhaft hohe CPU- oder RAM-Auslastung deutet meist darauf hin, dass dein Server an die Grenzen des gebuchten Tarifs stößt, zum Beispiel durch viele Plugins, ein großes Modpack oder viele gleichzeitige Spieler. Ein Upgrade schafft hier meist Abhilfe, siehe Leistung für weitere Hintergründe.
Siehe auch
- Server einrichten - Grundeinstellungen für deinen Server konfigurieren.
- Dateien verwalten - den Datei-Manager im Detail kennenlernen.
- Backups und Snapshots - manuelle und automatische Sicherungen.
- Zeitpläne - wiederkehrende Aufgaben automatisieren.
- Erste Schritte - der Ablauf von der Bestellung bis zum laufenden Server.
