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Leistung und Verfügbarkeit

Leistung und Verfügbarkeit

Hochwertige Hardware und eine Verfügbarkeit von 99,9 Prozent.

Wir setzen auf hochwertige Hardware für ein flüssiges Spielerlebnis und eine Infrastruktur, die auf Stabilität und Zuverlässigkeit ausgelegt ist. Diese Seite erklärt, worauf sich das stützt, was TPS und Lag eigentlich bedeuten und wie du selbst die beste Leistung aus deinem Minecraft-, Rust- oder FiveM-Server herausholst.

Hardware

  • Schnelle NVMe SSDs: Kurze Ladezeiten und minimale Verzögerung im Spiel durch modernen NVMe Speicher statt klassischer Festplatten. Das wirkt sich vor allem beim Laden von Chunks, Welten und großen Modpacks spürbar aus.
  • Keine künstlichen Slotlimits: Du hostest so viele Spieler, wie deine Hardware verkraftet, statt an eine künstliche Softwaregrenze zu stoßen. Die tatsächlich sinnvolle Spieleranzahl hängt also von deinem gewählten Tarif und der Serverkonfiguration ab, nicht von einer willkürlichen Sperre.
  • Moderne CPUs: Aktuelle Prozessoren mit hoher Single-Core-Leistung, entscheidend für die meisten Gameserver - insbesondere Minecraft-Server (Java) sind auf einem einzelnen Kern kaum zu parallelisieren und profitieren daher stärker von hohem Single-Core-Takt als von vielen Kernen.
  • Großzügige Netzwerkanbindung: Stabile, leistungsstarke Netzwerkverbindungen für niedrige Latenz und stabile Verbindungen, auch wenn viele Spieler gleichzeitig online sind.

Verfügbarkeit

Für alle unsere Dienste bieten wir eine Verfügbarkeitsgarantie von 99,9 Prozent. Unsere Infrastruktur ist auf maximale Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit ausgelegt, damit dein Server rund um die Uhr online bleibt. Sollte einmal eine Störung auftreten, ist unser Support rund um die Uhr für dich erreichbar und kümmert sich schnellstmöglich darum.

Was TPS und Lag eigentlich bedeuten

"Lag" ist ein Sammelbegriff für spürbare Verzögerungen im Spiel, hat aber unterschiedliche Ursachen, die sich unterschiedlich beheben lassen:

  • Server-Lag (TPS-Einbrüche): Bei Minecraft misst die TPS-Rate (Ticks pro Sekunde), wie oft der Server die Spielwelt pro Sekunde aktualisiert. Der Zielwert liegt bei 20 TPS. Fällt die TPS spürbar darunter, hat der Server mehr zu berechnen, als die verfügbare Leistung erlaubt - typischerweise durch zu viele Plugins/Mods, komplexe Redstone- oder Automatisierungs-Setups, große Mengen an Entities (Mobs, Items) oder eine zu hoch eingestellte Sichtweite.
  • Netzwerk-Lag (Ping): Hohe Latenz zwischen Spieler und Server äußert sich als "rubberbanding" oder verzögerte Reaktionen, hat aber meist nichts mit der Serverleistung selbst zu tun, sondern mit der Internetverbindung des Spielers oder der geografischen Entfernung zum Serverstandort.
  • Client-Lag: Ruckelt es nur bei einzelnen Spielern und nicht bei allen, liegt die Ursache häufig auf deren eigenem Rechner (z. B. zu viele Shader oder Resource Packs), nicht am Server.

Ein Blick ins Dashboard auf CPU- und RAM-Auslastung hilft in der Regel schnell dabei, Server-Lag von den anderen beiden Ursachen zu unterscheiden.

So holst du die beste Leistung aus deinem Server

Auch mit starker Hardware hängt die tatsächliche Leistung stark von deiner Konfiguration ab. Ein paar Stellschrauben, die sich lohnen:

  • Sichtweite anpassen: Bei Minecraft kosten hohe Werte für view-distance und simulation-distance spürbar Leistung, siehe Servereinstellungen. Eine Reduzierung um wenige Chunks kann die TPS bereits deutlich stabilisieren, besonders bei vielen gleichzeitigen Spielern.
  • Plugins und Mods im Blick behalten: Jedes zusätzliche Plugin oder Mod beansprucht Ressourcen. Entferne nicht mehr genutzte Erweiterungen regelmäßig und prüfe bei Leistungsproblemen gezielt, ob ein einzelnes Plugin überdurchschnittlich viel CPU-Zeit oder RAM beansprucht.
  • Datenbanknutzung im Auge behalten: Nutzt du Plugins oder Mods, die stark auf eine Datenbank zugreifen (z. B. für Statistiken, Wirtschaftssysteme oder große Spielerdaten), kann eine ineffiziente Konfiguration dort ebenfalls zu spürbaren Verzögerungen führen.
  • Regelmäßige Neustarts: Ein geplanter nächtlicher Neustart gibt Arbeitsspeicher frei und hält den Server über längere Zeit stabiler, siehe Zeitpläne. Das ist besonders bei speicherintensiven Modpacks oder Plugins mit Memory Leaks spürbar.
  • Passenden Tarif wählen: Steigt die Auslastung im Dashboard dauerhaft über 80 bis 90 Prozent, ist ein Upgrade meist die einfachste Lösung. Jeder Tarif kommt mit einer festen Zuteilung an CPU- und RAM-Ressourcen; ein Upgrade erhöht diese Zuteilung, ohne dass Welt, Konfiguration oder Installationen verloren gehen.

Häufige Fragen

Das entspricht einer maximalen ungeplanten Ausfallzeit von wenigen Stunden pro Jahr. Unsere Infrastruktur wird kontinuierlich überwacht, um dieses Ziel zuverlässig einzuhalten.

Häufige Ursachen sind zu viele installierte Plugins/Mods, eine zu hoch eingestellte Sichtweite oder ein zu knapp bemessener Tarif für die Anzahl gleichzeitiger Spieler. Ein Blick ins Dashboard auf CPU- und RAM-Auslastung gibt meist schnell Aufschluss, ob es sich um Server-Lag oder eher um Netzwerk- bzw. Client-Lag handelt.

Ja, ein Upgrade ist jederzeit über dein Kundenkonto möglich, deine Welt und Konfiguration bleiben dabei erhalten.

Nein. Der automatische Sicherheitsschutz läuft im Hintergrund und beeinflusst die Leistung deines Servers im Normalbetrieb nicht.

Siehe auch

  • Minecraft-Server - spielspezifische Einstellungen für die beste Minecraft-Performance
  • Rust-Server - Hardwareanforderungen und Konfiguration für Rust
  • FiveM-Server - Leistungsaspekte speziell für FiveM
  • Datenbanken - effiziente Datenbanknutzung für datenintensive Plugins
  • Zeitpläne - automatische Neustarts und Wartungsaufgaben einrichten
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